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Arbeitsgemeinschaft Influenza
Willkommen auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts. Hier finden Sie aktuelle und fundierte Informationen zur Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Deutschland, wie der Influenza und anderen durch virale Erreger ausgelösten Atemwegsinfektionen. Weitere Informationen zur Aktivität von akuten respiratorischen bzw. grippeähnlichen Erkrankungen finden Sie auf den Influenza-Internetseiten des Robert Koch-Instituts sowie ausführliche Ergebnisse auf Bevölkerungsebene auf den Webseiten von GrippeWeb.
Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage
31. Kalenderwoche 2026
Seit einigen Wochen wird eine sehr niedrige ARE-Aktivität beobachtet, auch die Zahl schwerer Atemwegserkrankungen war in den letzten Wochen sehr niedrig. Die ARE- und SARI-Aktivität befinden sich damit auf einem für diese Jahreszeit üblichen Niveau.
Das ARE-Geschehen wird durch Erkältungsviren, vor allem Rhinoviren, bestimmt. Die Aktivität von SARS-CoV-2, RSV und Influenzaviren ist derzeit in allen Systemen niedrig.
Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung und im ambulanten Bereich ist in den letzten acht Wochen relativ stabil geblieben und liegt auf einem sehr niedrigen Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden von der 28. bis zur 31. KW 2026 in insgesamt 56 der 128 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Rhinoviren (37 %), mit größerem Abstand gefolgt von Parainfluenzaviren (PIV) und Adenoviren (jeweils mit 10 %) sowie weitere Atemwegsviren des untersuchten Erregerpanels. Influenzaviren wurden in einer Probe in der 30. KW 2026 nachgewiesen.
Im stationären Bereich ist die Inzidenz schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in den letzten acht Wochen tendenziell leicht gesunken und befindet sich in allen Altersgruppen auf einem sehr niedrigen Niveau. Von der 28. bis zur 31. KW 2026 wurden RSV-, Influenza- oder COVID-19-Diagnosen jeweils in weniger als 1 % der SARI-Patientinnen und -Patienten vergeben, unabhängig von der Altersgruppe.
In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden im Juli 2026 in 24 der 92 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Rhinoviren (17 %) und PIV (5 %).
Von der 26. bis zur 31. Meldewoche (MW) wurde an das RKI gemäß IfSG wöchentlich unter 100 Fälle mit Influenza übermittelt. Auch die Zahl der übermittelten COVID-19- und RSV-Fälle blieb seit der 26. KW unter 100 pro Woche.
Die im Abwasser gemessene SARS-CoV-2-Viruslast ist weiterhin sehr niedrig. Die Influenza-Viruslast ist ebenfalls niedrig. Die RSV-Messungen sind im Sommer stark eingeschränkt, weshalb für RSV ab der 27. KW keine aggregierte Viruslast berechnet wird.
Die Berichterstattung erfolgt bis zur 39. KW monatlich, der nächste ARE-Monatsbericht erscheint am 2.9.2026 (KW 36).
Die eingehenden Daten werden weiterhin wöchentlich analysiert. Eine zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage wird weiterhin wöchentlich (mittwochs) unter www.rki.de/are-bericht veröffentlicht. Auch das ARE-Dashboard wird wöchentlich aktualisiert.
Aktualität der Daten und Download des Berichts

Die Ergebnisse der virologischen Untersuchungen werden täglich aktualisiert auf Diagramme (s. Menüleiste links) veröffentlicht. Zur soliden Bewertung der
epidemiologischen Situation erfolgt die Auswertung im wöchentlichen Rhythmus.
Die Ergebnisse der syndromischen und virologischen Surveillance werden im ARE-Wochenbericht fachlich eingeordnet und bewertet. Der ARE-Wochenbericht erscheint mittwochs.
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