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Arbeitsgemeinschaft Influenza
Willkommen auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts. Hier finden Sie aktuelle und fundierte Informationen zur Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Deutschland, wie der Influenza und anderen durch virale Erreger ausgelösten Atemwegsinfektionen. Weitere Informationen zur Aktivität von akuten respiratorischen bzw. grippeähnlichen Erkrankungen finden Sie auf den Influenza-Internetseiten des Robert Koch-Instituts sowie ausführliche Ergebnisse auf Bevölkerungsebene auf den Webseiten von GrippeWeb.
Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage
14. Kalenderwoche 2026
Wie in den Vorjahren ging die ARE-Aktivität mit den Osterferien zurück, jedoch muss mit verstärkten Schwankungen der Werte sowie mit Nachmeldungen gerechnet werden.
Das ARE-Geschehen wird zunehmend durch Erkältungsviren wie Rhinoviren bestimmt, es zirkulieren jedoch auch weiterhin RSV und Influenzaviren. Die Zahl der Arztbesuche sowie die Zahl der Hospitalisierungen aufgrund akuter Atemwegserkrankungen blieben in den letzten Wochen unter den Werten der Vorsaison um diese Zeit.
Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 14. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche wieder gesunken und lag auf einem niedrigen Niveau.
Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 14. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche gesunken und befand sich weiterhin auf einem niedrigen Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 14. KW 2026 in insgesamt 12 der 24 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Rhinoviren (17 %) und humane saisonale Coronaviren (hCoV; 13 %), gefolgt von humanen Metapneumoviren (hMPV) und Parainfluenzaviren (PIV) mit jeweils 8 %. Darüber hinaus wurden Influenza A- und B-Viren, Influenza C-Viren sowie Respiratorische Synzytialviren (RSV) mit jeweils 4 % nachgewiesen. SARS-CoV2 wurden nicht nachgewiesen.
Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 14. KW 2026 zurück und lag auf einem niedrigen Niveau. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zu 14 % RSV- und 3 % Influenza- Diagnosen. COVID-19-Diagnosen wurden nicht vergeben.
Die Zahlen der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Influenza-, COVID-19- und RSV-Fälle sind in der 14. Meldewoche (MW) weiter gesunken.
Die SARS-CoV-2-Linie NB.1.8.1 wurde zusammengefasst für die 11. und 12. KW 2026 mit einem Anteil von 64 % und die Linie XFG mit einem Anteil von 24 % unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen.
Die Berichterstattung zur virologischen SARI-Sentinel-Surveillance und zur Abwassersurveillance erfolgt wieder in der 15. KW 2026.
Aufgrund der Osterfeiertage können sich die syndromischen und virologischen Daten durch Nachmeldungen noch stärker verändern.
Aktualität der Daten und Download des Berichts

Die Ergebnisse der virologischen Untersuchungen werden täglich aktualisiert auf Diagramme (s. Menüleiste links) veröffentlicht. Zur soliden Bewertung der
epidemiologischen Situation erfolgt die Auswertung im wöchentlichen Rhythmus.
Die Ergebnisse der syndromischen und virologischen Surveillance werden im ARE-Wochenbericht fachlich eingeordnet und bewertet. Der ARE-Wochenbericht erscheint mittwochs.
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