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Arbeitsgemeinschaft Influenza

Willkommen auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts. Hier finden Sie aktuelle und fundierte Informationen zur Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Deutschland, wie der Influenza und anderen durch virale Erreger ausgelösten Atemwegsinfektionen. Weitere Informationen zur Aktivität von akuten respiratorischen bzw. grippeähnlichen Erkrankungen finden Sie auf den Influenza-Internetseiten des Robert Koch-Instituts sowie ausführliche Ergebnisse auf Bevölkerungsebene auf den Webseiten von GrippeWeb.

Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage

10. Kalenderwoche 2026

Die ARE-Aktivität ist weiter rückläufig, sie wird neben RSV und Influenzaviren zunehmend durch weitere Atemwegsviren des untersuchten Erregerpanels bestimmt. Der Höhepunkt der Grippewelle ist seit einigen Wochen überschritten, die Influenza-Positivenrate sinkt seitdem kontinuierlich. Die RSV-Welle hält weiter an, RSV-Erkrankungen betreffen aktuell alle Altersgruppen. Die Zahl der Arztbesuche sowie die Zahl der Hospitalisierungen aufgrund akuter Atemwegserkrankungen blieben in den letzten Wochen unter den Werten der Vorsaison um diese Zeit.

Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 10. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken und lag auf einem moderaten Niveau.
Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 10. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls gesunken und befand sich ebenfalls auf einem moderaten Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 10. KW 2026 in insgesamt 77 der 110 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Respiratorische Synzytialviren (RSV; 20 %) und Influenza A-Viren (19 %), gefolgt von humanen saisonalen Coronaviren (hCoV; 14 %) und humanen Metapneumoviren (hMPV; 10 %). Von den 21 nachgewiesenen Influenzaviren waren elf A(H3N2)- und zehn A(H1N1)pdm09-Viren (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren).
Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 10. KW 2026 deutlich zurück und lag auf einem moderaten Niveau. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zudem spezifische Diagnosen: 21 % RSV-, 14 % Influenza- und unter 1 % COVID-19-Diagnosen.
In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 10. KW 2026 in elf der 23 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich RSV (26 %).
Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten RSV-Fälle ist in der 10. Meldewoche (MW) gesunken. Die Zahlen der Influenza-Fälle und der COVID-19-Fälle sind deutlich zurückgegangen.
Die SARS-CoV-2-Linie NB.1.8.1 wurde zusammengefasst für 7. und 8. KW 2026 mit einem Anteil von 62 % und die Linie XFG mit einem Anteil von 24 % unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen.
Der Rückgang der RSV-Last im Abwasser, der sich zuletzt zeigte, hat sich in der 10. KW 2026 zunächst nicht fortgesetzt. Die Influenza A-Viruslast im Abwasser geht weiter zurück. Die SARS-CoV-2-Last ist weiterhin niedrig.

Aktualität der Daten und Download des Berichts  Verweis auf PDF Bericht

Die Ergebnisse der virologischen Untersuchungen werden täglich aktualisiert auf Diagramme (s. Menüleiste links) veröffentlicht. Zur soliden Bewertung der epidemiologischen Situation erfolgt die Auswertung im wöchentlichen Rhythmus.
Die Ergebnisse der syndromischen und virologischen Surveillance werden im ARE-Wochenbericht fachlich eingeordnet und bewertet. Der ARE-Wochenbericht erscheint mittwochs.

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