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Arbeitsgemeinschaft Influenza
Willkommen auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts. Hier finden Sie aktuelle und fundierte Informationen zur Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Deutschland, wie der Influenza und anderen durch virale Erreger ausgelösten Atemwegsinfektionen. Weitere Informationen zur Aktivität von akuten respiratorischen bzw. grippeähnlichen Erkrankungen finden Sie auf den Influenza-Internetseiten des Robert Koch-Instituts sowie ausführliche Ergebnisse auf Bevölkerungsebene auf den Webseiten von GrippeWeb.
Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage
40. Kalenderwoche 2026
Die ARE-Aktivität liegt auf Bevölkerungsebene und im ambulanten Bereich auf einem moderaten Niveau, im stationären Bereich auf einem niedrigen Niveau. Das ARE-Geschehen wird momentan hauptsächlich durch Rhino-/Enteroviren und Parainfluenzaviren bestimmt.
Die Aktivität von SARS-CoV-2, Influenzaviren und RSV ist derzeit in allen Systemen noch niedrig. Jedoch zeigte sich in den letzten Wochen bereits in verschiedenen Systemen ein allmählicher Anstieg der SARS-CoV-2- und Influenza-Aktivität.
Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 40. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche gesunken und befindet sich weiterhin auf einem moderaten Niveau.
Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 40. KW im Vergleich zur Vorwoche weiter leicht gestiegen und liegt ebenfalls auf einem moderaten Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 40. KW 2026 in insgesamt 43 der 65 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhino-/Enteroviren (40 %), gefolgt von Parainfluenzaviren (PIV; 15 %) und humanen saisonalen Coronaviren (hCoV; 8 %). Neben weiteren Viren des Erregerpanels wurden auch Influenza A- und B-Viren sowie SARS-CoV-2 nachgewiesen (jeweils 3 %).
Im stationären Bereich ist die Inzidenz schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) unter Berücksichtigung von erwarteten weiteren SARI-Diagnosen (Nowcasting) in der 40. KW 2026 leicht gestiegen und lag auf einem niedrigen Niveau. Es erhielten 2 % der SARI-Patientinnen und -Patienten eine Influenza- und weniger als 1 % eine COVID-19-Diagnose.
Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Fälle mit Influenzavirusinfektion und COVID-19-Fälle ist in der 40. Meldewoche (MW) 2026 im Vergleich zur 39. MW weiter angestiegen. Die Zahl der RSV-Infektionen blieb in der 40. MW weiter niedrig.
Die rekombinante SARS-CoV-2-Variante XFG wurde in der 38. KW 2026 weiterhin am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien detektiert.
Die im Abwasser gemessene SARS-CoV-2-Last ist weiterhin niedrig, zeigt jedoch seit einigen Wochen einen ansteigenden Trend. Die Influenzavirus- und RSV-Last ist niedrig.
Mit dem Wochenbericht der 40. Kalenderwoche (KW) 2026 beginnt die neue Saison 2026/27.
Aktualität der Daten und Download des Berichts

Die Ergebnisse der virologischen Untersuchungen werden täglich aktualisiert auf Diagramme (s. Menüleiste links) veröffentlicht. Zur soliden Bewertung der
epidemiologischen Situation erfolgt die Auswertung im wöchentlichen Rhythmus.
Die Ergebnisse der syndromischen und virologischen Surveillance werden im ARE-Wochenbericht fachlich eingeordnet und bewertet. Der ARE-Wochenbericht erscheint mittwochs.
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