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Arbeitsgemeinschaft Influenza

Willkommen auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts. Hier finden Sie aktuelle und fundierte Informationen zur Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Deutschland, wie der Influenza und anderen durch virale Erreger ausgelösten Atemwegsinfektionen. Weitere Informationen zur Aktivität von akuten respiratorischen bzw. grippeähnlichen Erkrankungen finden Sie auf den Influenza-Internetseiten des Robert Koch-Instituts sowie ausführliche Ergebnisse auf Bevölkerungsebene auf den Webseiten von GrippeWeb.

Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage

8. Kalenderwoche 2026

Die Grippewelle hält weiter an, der Höhepunkt der Grippewelle ist jedoch überschritten. Influenza-erkrankungen betreffen weiterhin alle Altersgruppen. Die Zahl der Arztbesuche sowie die Zahl der Hospitalisierungen aufgrund akuter Atemwegserkrankungen blieben in den letzten Wochen unter den Werten der Vorsaison um diese Zeit. Seit Beginn der Grippewelle in der 48. KW 2025 werden überwiegend Influenza A(H3N2)-Viren nachgewiesen, seltener Influenza A(H1N1)pdm09-Viren. Die RSV-Welle hält ebenfalls noch an, in einigen Systemen nimmt die RSV-Aktivität weiter zu.

Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 8. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken und lag damit auf einem moderaten Niveau.
Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 8. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche gesunken und befand sich auf einem moderaten Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 8. KW 2026 in insgesamt 83 der 111 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Influenza A-Viren (32 %), gefolgt von humanen saisonalen Coronaviren (hCoV) und Respiratorischen Synzytialviren (RSV) mit jeweils 17 %. Von den 35 nachgewiesenen Influenzaviren waren 21 A(H3N2)- und 14 A(H1N1)pdm09-Viren (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren).
Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 8. KW 2026 weiter zurück und lag auf einem moderaten Niveau. Unter Berücksichtigung von erwarteten weiteren SARI-Diagnosen wird mittels Nowcasting für die 8. KW eine SARI-Inzidenz auf hohem Niveau geschätzt. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zudem spezifische Diagnosen: 30 % Influenza-, 13 % RSV- und 1 % COVID-19-Diagnosen.
In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 8. KW 2026 in 17 der 35 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Influenza A-Viren (23 %).
Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten RSV-Fälle ist in der 8. Meldewoche (MW) stabil geblieben. Dagegen sind die Zahlen der Influenza-Fälle und der COVID-19-Fälle weiter gesunken.
Die SARS-CoV-2-Linie NB.1.8.1 wurde in der 6. KW 2026 mit einem Anteil von 58 % und die Linie XFG mit einem Anteil von 33 % unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen.
Die Werte für die RSV-Last im Abwasser sind stabil geblieben. Die Influenza A-Viruslast im Abwasser geht seit zwei Wochen zurück. Die SARS-CoV-2-Last ist weiterhin niedrig.

Aktualität der Daten und Download des Berichts  Verweis auf PDF Bericht

Die Ergebnisse der virologischen Untersuchungen werden täglich aktualisiert auf Diagramme (s. Menüleiste links) veröffentlicht. Zur soliden Bewertung der epidemiologischen Situation erfolgt die Auswertung im wöchentlichen Rhythmus.
Die Ergebnisse der syndromischen und virologischen Surveillance werden im ARE-Wochenbericht fachlich eingeordnet und bewertet. Der ARE-Wochenbericht erscheint mittwochs.

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