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Arbeitsgemeinschaft Influenza

Willkommen auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts. Hier finden Sie aktuelle und fundierte Informationen zur Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Deutschland, wie der Influenza und anderen durch virale Erreger ausgelösten Atemwegsinfektionen. Weitere Informationen zur Aktivität von akuten respiratorischen bzw. grippeähnlichen Erkrankungen finden Sie auf den Influenza-Internetseiten des Robert Koch-Instituts sowie ausführliche Ergebnisse auf Bevölkerungsebene auf den Webseiten von GrippeWeb.

Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage

43. Kalenderwoche 2026

Die ARE-Aktivität liegt auf Bevölkerungsebene und im ambulanten Bereich auf einem moderaten Niveau, im stationären Bereich auf einem niedrigen Niveau. Weiterhin wird das ARE-Geschehen hauptsächlich durch Rhino-/Enteroviren und Parainfluenzaviren bestimmt.
Die Aktivität von SARS-CoV-2, Influenzaviren und RSV ist derzeit in allen Systemen noch niedrig, jedoch zeigte sich bereits in den letzten Wochen in verschiedenen Systemen ein allmählicher Anstieg der SARS-CoV-2- und Influenza-Aktivität. Es gibt Hinweise, dass SARS-CoV-2 bereits flächendeckend bundesweit zirkuliert.

Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist seit der 40. KW 2026 relativ stabil geblieben und befindet sich weiterhin auf einem moderaten Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arzt¬besuche wegen ARE in der 43. KW im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls stabil geblieben und lag ebenfalls auf einem moderaten Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 43. KW 2026 in insgesamt 50 der 76 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhino-/Enteroviren (43 %), gefolgt von Parainfluenzaviren (PIV; 14 %) und Adenoviren (7 %). Neben weiteren Viren des Erregerpanels wurden auch Influenzaviren (A und B) (3 %) und SARS-CoV-2 (3 %) nachgewiesen. Respiratorische Synzytialviren (RSV) wurden in der 43. KW nicht nachgewiesen.
Im stationären Bereich ist die Inzidenz schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) unter Berücksichtigung von erwarteten weiteren SARI-Diagnosen (Nowcasting) in der 43. KW 2026 gesunken und lag auf einem niedrigen Niveau. Es erhielten jeweils 2 % der SARI-Patientinnen und -Patienten eine Influenza- bzw. COVID-19-Diagnose und weniger als 1 % eine RSV-Diagnose.
In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 43. KW 2026 hauptsächlich Rhino-/Enteroviren nachgewiesen.
Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Fälle mit Influenzavirusinfektion ist in der 43. Meldewoche (MW) 2026 im Vergleich zur 42. MW leicht zurückgegangen. Die COVID-19-Fallzahlen sind im Vergleich zur Vorwoche leicht angestiegen. Die Zahl der RSV-Infektionen blieb in der 43. MW weiterhin niedrig.
Die rekombinante SARS-CoV-2-Variante XFG wurde in der 41. KW 2026 mit 13 Nachweisen weiterhin am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien detektiert.
Die im Abwasser gemessene SARS-CoV-2-Last ist weiterhin niedrig, zeigte jedoch seit einigen Wochen einen ansteigenden Trend. Auch bei den Influenzaviren zeigte sich ein leichter Anstieg. Die RSV-Last im Abwasser ist weiter niedrig.

Aktualität der Daten und Download des Berichts  Verweis auf PDF Bericht

Die Ergebnisse der virologischen Untersuchungen werden täglich aktualisiert auf Diagramme (s. Menüleiste links) veröffentlicht. Zur soliden Bewertung der epidemiologischen Situation erfolgt die Auswertung im wöchentlichen Rhythmus.
Die Ergebnisse der syndromischen und virologischen Surveillance werden im ARE-Wochenbericht fachlich eingeordnet und bewertet.

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