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Arbeitsgemeinschaft Influenza
Willkommen auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts. Hier finden Sie aktuelle und fundierte Informationen zur Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Deutschland, wie der Influenza und anderen durch virale Erreger ausgelösten Atemwegsinfektionen. Weitere Informationen zur Aktivität von akuten respiratorischen bzw. grippeähnlichen Erkrankungen finden Sie auf den Influenza-Internetseiten des Robert Koch-Instituts sowie ausführliche Ergebnisse auf Bevölkerungsebene auf den Webseiten von GrippeWeb.
Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage
42. Kalenderwoche 2026:
Die ARE-Aktivität liegt auf Bevölkerungsebene und im ambulanten Bereich auf einem moderaten Niveau, im stationären Bereich auf einem niedrigen Niveau. Das ARE-Geschehen wird weiterhin hauptsächlich durch Rhino-/Enteroviren und Parainfluenzaviren bestimmt.
Die Aktivität von SARS-CoV-2, Influenzaviren und RSV ist derzeit in allen Systemen noch niedrig, jedoch zeigte sich bereits in den letzten Wochen in verschiedenen Systemen ein allmählicher Anstieg der SARS-CoV-2- und Influenza-Aktivität. Es gibt Hinweise, dass SARS-CoV-2 bereits flächendeckend bundesweit zirkuliert.
Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 42. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche relativ stabil geblieben und befindet sich weiterhin auf einem moderaten Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 42. KW im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls stabil geblieben und lag ebenfalls auf einem moderaten Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 42. KW 2026 in insgesamt 63 der 106 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhino-/Enteroviren (38 %), gefolgt von Parainfluenzaviren (PIV; 10 %) und Adenoviren (9 %). Neben weiteren Viren des Erregerpanels wurden auch Influenza A- und B-Viren (4 %), SARS-CoV-2 (2 %) und RSV (1 %) nachgewiesen.
Im stationären Bereich ist die Inzidenz schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) unter Berücksichtigung von erwarteten weiteren SARI-Diagnosen (Nowcasting) in der 42. KW 2026 stabil geblieben und lag auf einem niedrigen Niveau. Es erhielten jeweils 2 % der SARI-Patientinnen und -Patienten eine Influenza- bzw. COVID-19-Diagnose.
In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 42. KW 2026 hauptsächlich Rhino-/Enteroviren nachgewiesen.
Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Fälle mit Influenzavirusinfektion ist in der 42. Meldewoche (MW) 2026 im Vergleich zur 41. MW zunächst nicht weiter angestiegen. Der Anstieg der COVID-19-Fallzahlen aus den vergangenen Wochen hat sich in der 42. MW abgeschwächt. Die Zahl der RSV-Infektionen blieb in der 42. MW weiter niedrig.
Die rekombinante SARS-CoV-2-Variante XFG wurde in der 40. KW 2026 mit 17 Nachweisen weiterhin am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien detektiert.
Die im Abwasser gemessene SARS-CoV-2-Last ist weiterhin niedrig, zeigte jedoch seit einigen Wochen einen ansteigenden Trend, der sich in der 42. KW zunächst nicht fortsetzte. Auch bei den Influenzaviren zeigte sich ein leichter Anstieg. Die RSV-Last im Abwasser ist weiter niedrig.
Aktualität der Daten und Download des Berichts

Die Ergebnisse der virologischen Untersuchungen werden täglich aktualisiert auf Diagramme (s. Menüleiste links) veröffentlicht. Zur soliden Bewertung der
epidemiologischen Situation erfolgt die Auswertung im wöchentlichen Rhythmus.
Die Ergebnisse der syndromischen und virologischen Surveillance werden im ARE-Wochenbericht fachlich eingeordnet und bewertet. Der ARE-Wochenbericht erscheint mittwochs.
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