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Arbeitsgemeinschaft Influenza
Willkommen auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts. Hier finden Sie aktuelle und fundierte Informationen zur Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Deutschland, wie der Influenza und anderen durch virale Erreger ausgelösten Atemwegsinfektionen. Weitere Informationen zur Aktivität von akuten respiratorischen bzw. grippeähnlichen Erkrankungen finden Sie auf den Influenza-Internetseiten des Robert Koch-Instituts sowie ausführliche Ergebnisse auf Bevölkerungsebene auf den Webseiten von GrippeWeb.
Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage
51. Kalenderwoche 2025 bis zur 1. Kalenderwoche 2026
Die ARE-Aktivität ist während der Feiertage in der 52. KW 2025 wie in den Vorsaisons erwartungs-gemäß zurückgegangen und lag in der 1. KW 2026 auf Bevölkerungsebene und im ambulanten Bereich auf einem niedrigen Niveau. Die Zahl schwer verlaufender Atemwegserkrankungen blieb über den Jahreswechsel auf einem moderaten Niveau. Die Influenza-Aktivität steigt weiter an, die SARS-CoV-2-Aktivität ist rückläufig. Die Grippewelle hat laut RKI-Definition in der 48. KW 2025 begonnen. Unter den Influenzaviren werden seit einigen Wochen überwiegend Influenza A(H3N2)- Viren nachgewiesen, seltener Influenza A(H1N1)pdm09-Viren.
Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist seit der 51. KW 2025 gesunken und lag in der 1. KW 2026 auf einem niedrigen Niveau.
Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 51. und 52. KW 2025 gesunken. In der 1. KW 2026 ist sie wieder gestiegen und befand sich auf einem niedrigen Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 51. und 52. KW 2025 in insgesamt 162 der 210 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. In diesem Zeitraum zirkulierten vorwiegend Influenza A- und B-Viren (43 %), gefolgt von Rhinoviren (14 %) und SARS-CoV-2 (13 %). Für die 1. KW 2026 wurden im NRZ für Influenzaviren in insgesamt 25 der 37 eingesandten Proben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Influenza A- und B-Viren (51 %). Von den 110 im Berichtszeitraum nachgewiesenen Influenzaviren waren 86 A(H3N2)- und 22 A(H1N1)pdm09-Viren, sowie ein nicht subtypisiertes Influenza A-Virus und ein Influenza B-Virus (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren).
Im stationären Bereich stieg die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) vor dem Jahreswechsel leicht an und blieb auf einem moderaten Niveau. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zudem spezifische Diagnosen: 38 % Influenza-, 4 % COVID-19- und 3 % RSV-Diagnosen.
In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 51. und 52. KW 2025 in insgesamt 41 der 64 eingesandten Proben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten überwiegend Influenza A- und B-Viren (36 %). Für die 1. KW 2026 wurden in 9 der 17 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Influenza A- und B-Viren.
Im Berichtszeitraum ist die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Influenza-Fälle weiter gestiegen, auch die Zahl der RSV-Fälle hat zugenommen. Die Zahl der COVID-19-Fälle war rückläufig.
Die Werte der aggregierten Influenza A-Viruslast im Abwasser sind in den letzten Wochen stark gestiegen. Die RSV-Last im Abwasser ist ebenfalls gestiegen. Die SARS-CoV-2-Last zeigte über den Jahreswechsel keinen eindeutigen Trend.
Aktualität der Daten und Download des Berichts

Die Ergebnisse der virologischen Untersuchungen werden täglich aktualisiert auf Diagramme (s. Menüleiste links) veröffentlicht. Zur soliden Bewertung der
epidemiologischen Situation erfolgt die Auswertung im wöchentlichen Rhythmus.
Die Ergebnisse der syndromischen und virologischen Surveillance werden im ARE-Wochenbericht fachlich eingeordnet und bewertet. Der ARE-Wochenbericht erscheint mittwochs.
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