Skip Navigation Links
Logo RKI

Sie sind hier:

Skip Navigation LinksStartseite

Arbeitsgemeinschaft Influenza

Willkommen auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts. Hier finden Sie aktuelle und fundierte Informationen zur Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Deutschland, wie der Influenza und anderen durch virale Erreger ausgelösten Atemwegsinfektionen. Weitere Informationen zur Aktivität von akuten respiratorischen bzw. grippeähnlichen Erkrankungen finden Sie auf den Influenza-Internetseiten des Robert Koch-Instituts sowie ausführliche Ergebnisse auf Bevölkerungsebene auf den Webseiten von GrippeWeb.

Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage

32. bis 35. Kalenderwoche 2026:

Seit Ende Mai 2026 wird eine sehr niedrige ARE-Aktivität beobachtet, es deutete sich zum Ende der Sommerferien ein leichter Anstieg an. Auch die Zahl schwerer Atemwegserkrankungen war in den letzten Monaten sehr niedrig. Die ARE- und SARI-Aktivität befinden sich damit auf einem für diese Jahreszeit üblichen Niveau. Das ARE-Geschehen wird weiterhin durch Erkältungsviren, vor allem Rhinoviren und Parainfluenzaviren, bestimmt. Die Aktivität von SARS-CoV-2, RSV und Influenzaviren ist derzeit in allen Systemen niedrig, wobei sich jedoch in einigen Systemen in den letzten Wochen erste Signale für einen Anstieg der SARS-CoV-2- und Influenza-Aktivität zeigten.

Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist seit der 33. KW 2026 gestiegen, befindet sich jedoch weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Auch im ambulanten Bereich liegt die Zahl der ARE-Arztbesuche weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden von der 32. bis zur 35. KW 2026 in insgesamt 43 der 111 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Rhinoviren (24 %), mit größerem Abstand gefolgt von Parainfluenzaviren (PIV) und Adenoviren (je 7 %) sowie weitere Atemwegsviren des untersuchten Erregerpanels. Influenzaviren (A und B) und SARS-CoV-2 wurden im Berichtszeitraum sporadisch nachgewiesen.
Im stationären Bereich ist die Inzidenz schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in den letzten zwölf Wochen tendenziell leicht gesunken und befindet sich auf einem sehr niedrigen Niveau. Von der 32. bis zur 35. KW 2026 wurden Influenza- oder COVID-19-Diagnosen bei jeweils weniger als 2 % der SARI-Patientinnen und -Patienten sowie keine RSV-Diagnosen vergeben.
In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden im August 2026 in elf der 70 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Rhinoviren (9 %) und PIV (7 %). Influenza A(H3N2)-Viren wurden ebenfalls sporadisch nachgewiesen.
Von der 32. bis zur 35. Meldewoche (MW) war die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Fälle mit Influenzavirus-, RSV- und SARS-CoV-2-Infektion weiter niedrig bei leicht steigenden Fallzahlen bei Influenza und COVID-19.
Die im Abwasser gemessene SARS-CoV-2-Last ist weiterhin niedrig mit leicht steigendem Trend. Die Influenza-Viruslast ist ebenfalls niedrig mit sporadischen Nachweisen in einem Teil der Klärwerke.

Die Berichterstattung erfolgt bis zur 39. KW monatlich, der nächste ARE-Monatsbericht erscheint am 30.9.2026 (KW 40). Die eingehenden Daten werden weiterhin wöchentlich analysiert. Eine zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage wird weiterhin wöchentlich (mittwochs) unter www.rki.de/are-bericht veröffentlicht. Auch das ARE-Dashboard wird wöchentlich aktualisiert.

Aktualität der Daten und Download des Berichts  Verweis auf PDF Bericht

Die Ergebnisse der virologischen Untersuchungen werden täglich aktualisiert auf Diagramme (s. Menüleiste links) veröffentlicht. Zur soliden Bewertung der epidemiologischen Situation erfolgt die Auswertung im wöchentlichen Rhythmus.
Die Ergebnisse der syndromischen und virologischen Surveillance werden im ARE-Wochenbericht fachlich eingeordnet und bewertet. Der ARE-Wochenbericht erscheint mittwochs.

Copyright © Robert Koch-Institut. Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt.